Aurélia Georges gewinnt Debüt-Wettbewerb
27. April 2008 Petra Werner
Die Jury hatte es nicht leicht: die acht Beiträge des Internationalen Debüt-Spielfilmwettbewerbs für Regisseurinnen waren sehr unterschiedlich, inhaltlich wie formal – von der Kriegsparabel über das Road Movie bis zur Literaturverfilmung. Die Wahl fiel auf L’homme qui marche der französischen Regisseurin Aurélia Georges. Sie erhält den mit 10. 000 Euro dotierten Preis im Internationalen Debüt-Spielfilmwettbewerb für Regisseurinnen und nahm den Preis am Abend bei der feierlichen Preisverleihung im Filmforum persönlich entgegen.
Auflösung zu Filmrätsel Nr. 5 – Das Marmeladen-Brot
27. April 2008 Petra Werner
Die Drei Fragezeichen hatten wir als Lösung für das Filmrätsel von Sonntag schon von vornherein ausgeschlossen – lief nämlich auf dem Frauenfilmfestival gar nicht! The Return of the Marmeladen-Brot wäre ein Film, den endlich mal jemand drehen sollte, scheidet bis dato als Lösung aber auch aus. Welcher Film also verbarg sich hinter unserem letzten und ultimativen Filmrätsel?
„Je weiter man geht, desto weniger versteht man”
27. April 2008 Johanna Chylewski
In frühen Jahren hat er seine Stimme verloren – seine sympathische Ausstrahlung und sein Humor sind ihm allerdings erhalten geblieben. Philosophie lebt in der Seele, nicht in der Stimme. Und so wandelt der alte chinesische Mann in den Straßen Europas umher und öffnet seine Augen ganz weit, um jedes Detail seiner Umgebung zu erhaschen. Während seine Frau ununterbrochen Monologe über das schlechte Europa führt, schreibt er seine Erkenntnisse und Weisheiten nieder: „Englische Züge respektieren die Zeit der Menschen nicht.”
Gottschalk in 16:9 – oder doch in 4:3?
27. April 2008 Dominik Weber
Der Experimentalfilm „16:9 Full HD“ zeigt auf eine sehr eigene und unkonventionelle Art und Weise die technischen Möglichkeiten des neuen Fernsehformats. Die Medienkünstlerin Marion Pfaus, die sich selbst den Künstlernamen „Rigoletti M“ gab, gibt im Film eine kurze Einführung darüber, was die so oft verwendeten Begriffe „16:9“ und „Full HD“ eigentlich genau bedeuten. Dabei stellt sie sich auch die Frage, warum Deutschland im internationalen Vergleich beim Thema HDTV hinterherhinkt.
„How can I be happy”
27. April 2008 Johanna Chylewski
Was bringt eine Frau dazu, ihre Tochter zu verlassen und in einem fremden Land mit fremden Männern zu schlafen? Tagein, tagaus … ein Mann, der nächste, der hundertste. Jahrelang und immer weiter. Ohne Pause, ohne Familie, ohne ein eigenes Leben. Was treibt eine Frau dazu, sich so unglücklich zu machen?
Filmrätsel Nr. 4 wird aufgelöst
27. April 2008 Petra Werner
Wer dachte, die Auflösung unseres Filmrätsels aus den Festival-News von Samstag sei Tick Tock Lullaby – der oder die lag falsch. Hätte zwar sein können, war aber nicht. So einfach machen wir es unseren MitraterInnen nicht, dass wir ausgerechnet einen der Publikumsmagneten des Festivals ins Filmrätsel hieven. Nein, wir wildern durchaus mal bei den Kurzfilmen, wissen wir doch, dass sich unsere LeserInnen umso mehr freuen, wenn sie etwas länger raten dürfen.
Block 25 war der Todesblock
27. April 2008 Nadine Reuter
„Ihre Mutter kommt nach Auschwitz. Diese Aussage war wie ein Schlag ins Gesicht.” Erna erinnert sich mit Grauen an die Zeit, als sie ihre Mutter freiwillig in das Konzentrationslager nach Auschwitz begleitete. Sie erzählt ihre Erfahrungen bis heute, das hat sie ihrer Mutter versprochen. Mittlerweile ist Erna alt, ihre Familiengeschichte belastet aber auch die nachfolgenden Generationen, ihre Tochter und ihre Enkelin.
Was bleibt – das Gespräch nach dem Film
27. April 2008 Steffi Pluhm
Was bleibt für ein Gefühl, nachdem man sich einen Film mit so schweren Inhalten, an einem warmen Sonntagnachmittag, in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Kino angeschaut hat? Was bleibt für ein Eindruck haften und mit welcher Einstellung geht man anschließend nachhause? Um sich mit diesen Gedanken nicht alleine zu befassen, gab es nach der Prämiere des Films - dieser lief heute zum ersten Mal vor Publikum, ein moderiertes Gespräch mit den Regisseurinnen Gesa Knolle und Birthe Templin. Diese nutzen die Gelegenheit und bedankten sich zuerst bei ihrem Team für die tolle Arbeit. Das große Interesse an dem Dokumentarfilm war auch nach den 60 Minuten Spielzeit sichtbar, denn das Kino blieb voll und die Menge lauschte dem Gespräch und stellte fleißig Fragen.
Meine autistische Schwester
27. April 2008 Sandra Weinert
In Elle s’appelle Sabine hat Sandrine Bonnaire ein Stück ihrer eigenen Biografie verarbeitet: die Autismus-Erkrankung ihrer Schwester. Sie besucht die 38-jährige Sabine mit ihrer Kamera im Pflegeheim. Dort hat sie nach fünf Jahren in der Psychiatrie einen passenden Platz und ein Heim gefunden. Bonnaire dokumentiert in ihrem bewegenden Film den Heimalltag ihrer Schwester, immer wieder unterbrochen von alten Familienaufnahmen aus den Kindertagen der beiden Frauen. Die ersten Krankheits-Anzeichen bei der jungen Sabine werden ebenso schonungslos gezeigt wie ihr auffälliges Verhalten in der Schule bis hin zur Diagnose Autismus und den mitunter verzweifelten Versuchen ihrer Familie, ihr Hilfe und Unterstützung anzubieten.
Border Crossing Humour – an Interview with Margien Rogaar
26. April 2008 Agatha Zaradny
Margien Rogaar’s film Maybe Sweden is one of the movies in the competition, describing five whites from the West on a reading holiday in Spain. Suddenly they receive a visit from an exhausted Ghanian boat refugee who has settled in the garden – a film about the confrontation with a multicultural society.
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