
Für alle, die eine Installation eines fremden Betriebssystems dennoch scheuen, gibt es auch für einen Windows-PC für fast jede Aufgabe einige nützliche Tools.
Eines der bekanntesten OpenSource Programme ist die Bürosoftware Openoffice.org.
Das Programmpaket beinhaltet eine Textverarbeitung (Writer), ein Tabellenkalkultationsprogramm (Calc) und eine Präsentationssoftware (Draw). Mit Base lassen sich Formulare, Archive oder Datenbanken erstellen. Ein Formeleditor (Math) hilft beim Erstellen mathematischer Formeln.
Weitere Features: Eine Voransicht für alle Dokumente über die der Inhalt im Windows Explorer gesehen werden kann, noch bevor die Datei geöffnet wird. Weiterhin gibt es in allen Anwendungen so genannte Assistenten, die bei der Erstellung eines Briefs oder einer Tabelle helfen. Microsoft typische Dateiformate können problemlos gelesen und abgespeichert werden. Praktische Funktionen wie eine Rechtschreibekontrolle, ein Thesaurus und eine Grammatikprüfung runden das Paket ab.
Insgesamt steht Openoffice.org den Funktionen von Microsoft Office in nichts nach und überzeugt durch Stabilität und Leistungsstärke. Die Entwicklergemeinde um Openoffice.org arbeitet bereits seit mehreren Jahren, für eine immer stabilere und anwenderfreundlichere Software.
Dieses Bildbearbeitungsprogramm ist die zurzeit interessanteste Alternative zu Adobe Photoshop. Ob aufwändige Collagen, Screendesign oder einfach nur die Verschönerung von Passfotos durch das Wegretuschieren von Augenringen oder dicken Pickeln. Das kostenfreie Bildbearbeitungsprogramm lässt kaum einen Wunsch offen. Selbst wenn man vorher mit Profi-Tools wie Photoshop gearbeitet hat.
Gimp unterstützt wie Photoshop das Arbeiten mit Ebenen und bietet damit die Vorraussetzung für professionelle Bildbearbeitung. Außerdem können fast alle gängigen Formate gelesen und in diese konvertiert werden. Sowohl Profifilter, wie der Gaußscher Weichzeichnungsfilter als auch Fun-Filter, mit denen witzige Effekte erzielt werden können, gehören zum Repertoire des Programms.
Zu empfehlen ist Gimp besonders für alle die sich mit Bildbearbeitungen fürs Web beschäftigen. Die Einschränkungen gegenüber Photoshop liegen hauptsächlich im DTP-Bereich.
Wer es ein bisschen komfortabler als mit dem standardmäßigen Texteditor mag, greift zu einem Webeditor. Auch hier gibt es eine Reihe kostenfreier Angebote die durch die farbige Gestaltung der unterschiedlichen Tags eine bessere Übersicht garantieren. Neben dem Synatay-Highlighting bieten HTML- und CSS-Editoren noch sehr viel mehr.
Dieses Programm verwaltet komplette Websites als einzelne Projekte, merkt sich Vorgaben und beherrscht nicht nur enorm viele HTML-Tags, die man auf Knopfdruck in Dokumente einfügt, sondern auch Java Script.
Der Webeditor unterstützt Tabellen, CSS und Formulare. Syntax-Highlighting wird nicht nur für HTML und JavaScript unterstützt sondern auch SQL und Perl-Code wird in verschiedenen Farben angezeigt.
Weiter Features sind eine Automatische Umlautkonvertierung, das Suchen und Ersetzen – besonders praktisch bei großen Dateien – und eine integrierte Rechtschreibprüfung.
Das Open-Source-CMS Joomla! ist sehr bekannt und wird häufig gelobt. Was kann Joomla! denn eigentlich? Eine Hausarbeit als Tutorial. mehr...