
In einer Art virtuellen Bibliothek kann der Nutzer die Familie Chotzen aus Berlin von der Zeit des 1. Weltkriegs bis heute begleiten. Ihre Familiengeschichte zählt zu den bestdokumentiertesten jüdischen Biographien.
Sensibel, emotional und dennoch sachlich werden die Auswirkungen des 1. und des 2. Weltkriegs auf das Familienleben geschildert. Sie berühren die Betrachter ohne sie mit dem Zeigefinger belehren zu wollen. Die gesamte Gestaltung überzeugt mit ihrer technischen und dennoch unaufdringlichen Rafinesse.
Die Website chotzen.de entstand 2004 innerhalb eines Kooperationsprojektes des Deutschen Historischen Museums, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie mit der Unterstützung der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz.
In einer Art virtuellen Bibliothek kann der Nutzer die Familie Chotzen aus Berlin von der Zeit des 1. Weltkriegs bis heute begleiten. Ihre Familiengeschichte zählt zu den bestdokumentiertesten jüdischen Biographien. Fotos, Familienalben, Aufzeichnungen, Postkarten, Zeitzeugeninterviews mit den letzten überlebenden und einem Haushaltsbuch geben Auskunft über das Leben einer Familie in Kriegs- und Nachkriegszeit eines ganzen Jahrhunderts.
Für den Schulunterricht stehen Themenführungen und Arbeitsblätter bereit. Die eigene Materialsammlung kann mit Hilfe eines Präsentationsmoduls der Klasse vorgestellt werden.
Sensibel, emotional und dennoch sachlich werden die Auswirkungen des 1. und des 2. Weltkriegs auf das Familienleben geschildert. Sie berühren die Betrachter ohne sie mit dem Zeigefinger belehren zu wollen.
Die gesamte Gestaltung überzeugt mit ihrer technischen und dennoch unaufdringlichen Rafinesse. Die großzügige optische Aufmachung und Freiflächen fokussieren die Inhalte. Die beteiligten Personen werden großzügig dargestellt und lassen die Anonymität gänzlich schwinden. Gezielt werden die multimedialen Möglichkeiten des Mediums Internet genutzt, ohne die Thematik in den Hintergrund zu drängen. Alle Zeiträume werden feinfühlig und ausführlich behandelt ohne sie zu dramatisieren. Sorgfältig ausgewählte und aufgearbeitete Bilder, O-Töne, Kommentare und Texte bilden eine Art virtuelle Bibliothek. Hier kann sich Kind bis Greis der Familienchronik und dem Leben in Deutschland des 20. Jahrhunderts annehmen.
Chotzen.de wurde vorgeschlagen von Tobias Karsch, Alexander Roth und Sarah Stöhr.