
Das Rheinauhafenprojekt erstreckt sich von der Südbrücke im Süden bis zum Schokoladenmuseum im Norden.
Zwischen der Südbrücke und dem Museum entstehen mehrere Einzelprojekte, die je nach späterem Einsatzgebiet Wohnen, Erholen und Arbeiten anders gestaltet werden.
Den südlichsten Teil des Projekts bildet das Kap am Südkai, nördlich findet man die drei großen Kranhäuser.


Das Kap wurde 1909 erbaut. In Zukunft wird es als gläsernes Flaggschiff die südlichste Spitze des Rheinauhafens bilden. Firmen aus den Bereichen Design, Architektur und Informationstechnik werden die neuen Bewohner des Kaps. Rund 17.000 Quadratmeter Grundrissfläche (brutto) entstehen auf 130 Metern Länge. Das Kap besitzt zehn Etagen mit darüber liegender Dachterrasse. Von der Terrasse aus sieht man im Süden Rodenkirchen, im Norden den Dom, die Rheinbrücken und Deutz und im Süd-Osten das Siebengebirge. Die neunte Etage wurde für 22 Euro pro Quadratmeter an die Döres AG vermietet.

Der alte Industriebau liegt zwischen dem Kap am Südkai und dem Getreidesilo und wird in ein modernes Bürogebäude umgewandelt. Die Außenhülle des Gebäudes wird durch eine neue fast vollständig gläserne Fassade ersetzt. Der Rohbau im Inneren bleibt jedoch erhalten. Im Erdgeschoss entstehen drei Gewerbeflächen und die Terrassen an der Rheinpromenade bietet Platz für Gastronomie. Die Mieten für dieses Gebäude liegen im Schnitt bei 16 Euro pro Quadratmeter.

Das geschlossene Betongebäude liegt zwischen dem ECR-Gebäude und dem Siebengebirge Die Außenhülle des alten Silos bleibt erhalten, sie wird aber mit breiten Fensterfronten versehen. Im Inneren werden die Siloröhren entfernt und durch 12 neue Geschosse ersetzt. Das denkmalgeschützte Silo wird so in ein Hochhaus mit modernen Arbeitsräumen umgewandelt. Insgesamt entstehen 3.400 Quadratmeter Bürofläche, die vom Dachgeschoss eine Aussicht auf den Dom bieten.

Das alte Speichergebäude stammt aus dem Jahr 1909. Der Name Siebengebirge wurde dem Gebäude auf Grund seiner sieben Giebel gegeben. Auf 11.000 Quadratmetern werden rund 100 Eigentumswohnungen und Penthäuser entstehen. Die Wohnflächen liegen zwischen 50 und 250 Quadratmetern. Dazu kommen 8.000 Quadratmeter für Büros, Geschäfte und Ausstellungsflächen in den Sockelgeschossen.

Das Bauprojekt Rhein3 ermöglicht seinen Bewohnern das Wohnen in unmittelbarer Rheinnähe. Im Erdgeschoss ist Platz für Büros und auf den oberen sechs Etagen befinden sich Wohnungen mit Panoramablick, Dachterrassen und eigenem Swimmingpool.

Das Projekt der Modernes Köln GmbH befindet sich im mittleren Abschnitt des Rheinauhafens. Es bietet Platz für Wohnungen und im Erdgeschoss für Geschäftsräume. Jede Wohneinheit hat einen Panoramablick auf den Rhein. Auf einer Länge von rund 170 Metern und mit insgesamt sechs Geschossen erstreckt sich die Wohnwerft entlang der Rheinpromenade. Wohnwer(f)t 18.20 ist das größte Einzelprojekt für Wohnungen im Rheinauhafen.

Die Kranhäuser am Nordkai werden zum Projektschluss umgewandelt bzw. neu gebaut. Jedes Kranhaus ist 16.000 Quadratmeter groß. Die Häuser haben die Form von alten Hebekränen, deren rechtwinklige ausragende Arme über den Rhein reichen. Geplant sind hier unter anderem Eigentumswohnungen mit einem Kaufpreis von 5.000 Euro pro Quadratmeter.
Maren Richter
Links
www.moderneskoeln.de/Rheinauhafen.htm - Informationen über das Projekt