Südstadt-Flair - ARTgerecht , multikulti und typisch kölsch

Unter Kultur versteht man oft Werke, die von wenigen schöpferischen Geistern für eine kleine Elite der Gebildeten geschaffen wurden. Dieser Kulturbegriff ist dem Kölner zwar nicht unbekannt, aber doch sehr wesensfremd. In der Stadt, wo die Römer ihre Spuren hinterlassen haben, herrscht eine sinnesfrohe Kultur. Dies gilt um so mehr für die Südstadt: Ess- und Trinkkultur, Musik, Kleinkunst und Kneipen prägen die Lebensart und den Lifestyle des Südstädters mehr als Konzerte und Museen. Dennoch findet auch der an traditioneller Kultur Interessierte hier manch bemerkenswertes Exponat und viele Events. Es macht den Reiz der Kölner Südstadt aus, dass hier beides harmonisch und sich wechselseitig ergänzend existiert: Die frohe rheinische Lebensart und ein breites Angebot aller kultureller Sparten.

In den Cafés und Kneipen der Südstadt trifft man Filmemacher und Kabarettisten, Journalisten und Schauspieler, Schriftsteller und Musiker inmitten der fröhlichen Kölsch-Zecher aller Berufe und Altersgruppen. "Die Südstadt ist fast wie ein Dorf", findet der Leiter des "Menschensinfonieorchesters" Alessandro Palmitessa. Seine Bewohner sind offenherzig und herzlich-warm, stammen aus den unterschiedlichsten Milieus und Kulturen und sind typisch kölsch.

Das Stadtviertel, in dem einst Heinrich Böll lebte und schrieb, hat als Lebensraum immer wieder Künstler und Intellektuelle angezogen. Das Flair der Südstadt ist ein guter Humusboden für künstlerische Produktion und ARTgerechtes Leben. Als größte aller Künste gilt die Lebenskunst - in der Südstadt kann man sie erlernen.