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Alles andere als trocken: Politik zum Mitreden im Netz

Netzpolitik.org ist ein Weblog und eine politische Plattform für Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter. Thema sind die wichtigen Fragestellungen der digitalen Welt. Hier werden vor allem Wege gezeigt, wie man sich selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten engagieren kann.

Netzpolitik.org entspricht den GOA-Nominierungsvoraben, da die qualitativ hochwertige Site herausragende Beiträge des Online-Journalismus enthält, neue Wege der Kommunikationsvermittlung nutzt und zeigt, wie Internet für bessere Analysen, Reportagen, aber auch für publizistische Kritik und Kontrolle eingesetzt wird.

Wir haben uns für Netzpolitik.org entschieden, weil es ein aktuelles, übersichtliches und interessantes Blog zur politischen Situation in unserem Land ist. Themen, die in normalen Politikblogs trocken erscheinen, werden in einer jugendlichen, erfrischenden Art präsentiert. Die Beiträge der Autoren sind gut recherchiert und übersichtlich aufgebaut.

Es werden sinnvolle Tags vergeben - die riesige TagCloud an der Seite ist ein echter Hingucker. Zudem wird dem Leser nicht einfach eine vorgefertigte Meinung aufgetischt: Wer sich genauer für eine Meldung interessiert, kann sich durch viele sinnvolle Verlinkungen weiter informieren. Werbung hält sich in Grenzen und viele Elemente des Web 2.0 werden genutzt so z.B. das schon erwähnte Tagging, RSS Feeds etc. Ein weiterer Web 2.0-Bestandteil sind die eingebauten Podcasts: Netzpolitk.tv ist eine interessante Mischung aus eigenen Video-Beiträgen (z.B. Interviews mit Betreibern von Online Diensten zu aktuellen Themen) und Video-Beiträgen aus anderen Quellen, z.B. aus dem TV. Genauso verhält es sich bei den Podcast-Beiträgen - die Mischung macht es.

Netzpolitik greift wichtige Themen aus der Politik auf, es bleibt aber nicht beim einfachen Wiederholen bekannter Nachrichten. Die Redaktion macht sich wirklich Mühe, soviel Eigenes mit einzubringen wie möglich. Die Kommentar-Funktion wird durch die Leser rege genutzt.

Vorschlag von Natalia Zimmermann und Kathrin K.

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