
Die Web-Site www.ruprecht.de ist die Online-Version der Heidelberger Studentenzeitung ruprecht. Die Redaktion besteht ausschließlich aus Studenten. Da wir selbst wissen, wie schwierig es ist, neben dem Studium ein solches Projekt in diesem Umfang durchzuführen, finden wir das Ergebnis bemerkenswert. Zudem ist die Studierendenzeitung unabhängig und fühlt sich keiner Gruppierung oder Weltanschauung verpflichtet. Die drei Ausgaben pro Semester werden ausschließlich über Anzeigen finanziert.
Die Zielgruppe der Website ist klar erkennbar. Hauptsächlich richtet sie sich an Studenten der Universität Heidelberg und stellt für diese Zielgruppe nützliche Informationen bereit. Aber das Themenspektrum ist so breit gefächert, dass die Site auch für Nicht-Studenten interessant ist.
Der Inhalt der Website besticht vor allem durch die Breite sowie Aktualität der Themen. Internationale wie wissenschaftliche Themen werden behandelt. Insgesamt weisen alle Beiträge eine hohe journalistische Qualität auf.
Die Gestaltung ist sehr übersichtlich und optisch ansprechend. Das reduzierte Design schafft eine angenehme und nicht „überladene“ Atmosphäre. Die klare Struktur macht es auch dem weniger routinierten User möglich nach Artikeln zu stöbern und fündig zu werden. Der übersichtliche Aufbau der Navigation führt zur leichten Orientierung des Users.
www.ruprecht.de veröffentlicht auch Leserbriefe. Die Kontaktaufnahme mit der Redaktion ist ebenfalls möglich. Die Suche nach bestimmten Artikeln und Themen wird durch eine Suchleiste erleichtert. Die neusten Nachrichten können als RSS-Feed, z.B. auf dem Handy, empfangen werden.
Multi- sowie Intermedialität bietet die Website nicht. Dies spricht unserer Meinung nach aber nicht gegen die Nominierung der Site, da die redaktionellen Beiträge qualitativ sehr hochwertig sind. Außerdem finden wir, dass der konsequente Verzicht auf multimediale Elemente und die Betonung der Sachlichkeit, in der heutigen oftmals informationsüberfluteten Zeit, einen neuen Trend setzen könnte.
Vorschlag von Katrin Gecht und Carolin Voss