Das Auslandspraktikum

Raus aus dem Alltag, neue Leute und eine andere Kultur kennen lernen, die eigene Sprachkompetenz steigern: All das kann ein Praktikum im Ausland bieten. Damit das Auslandspraktikum ein voller Erfolg wird, ist es sinnvoll vorab einige Tipps zu beachten:

Bewerbung und Einreisebestimmungen

Auslandspraktika sind begehrt. Es gibt viel mehr Bewerber als Angebote. Deswegen ist es ratsam, sich so früh wie möglich über das Land seiner Träume zu informieren und sich rechtzeitig zu bewerben. Im Vergleich zu einer Bewerbung in einem deutschen Unternehmen sollte hierbei mindestens ein halbes Jahr länger für die Bewerbung einkalkuliert werden, da es viel zu organisieren gibt:  

Zuerst muss eine engere Auswahl der Länder getroffen und die Einreisebestimmung in Erfahrung gebracht werden. Braucht man ein Visum für die Dauer des Praktikums? Wie lange dauert die Erstellung und was kostet das alles? Infos bekommt man über die jeweilige Botschaft des Landes. Auch über eine Auslandskrankenversicherung und besondere Impfungen sollte man sich informieren. Nicht zuletzt ist auch die Frage nach der Unterkunft wichtig. Hilfe bekommt man hierbei am besten bei der Firma, wo das Praktikum absolviert wird. Dort wird man sich wahrscheinlich um die Anreise kümmern.  

Sprache  

Ein gewisses Minimum an Sprachkenntnissen ist für das Auslands-Praktikum erforderlich. Reichen die Kenntnisse nicht aus, können sie mit einem Sprachkurs vorab aufgebessert werden. Sprachkurse können auch werden des Auslandsaufenthaltes absolviert werden.

Stipendium oder BAföG  

Praktika werden auch im Ausland grundsätzlich nicht oder nur schlecht bezahlt. Damit das Abenteuer nicht zu teuer wird, kommt eventuell ein Stipendium in Betracht. BAföG kann auch im Ausland bezogen werden. Dafür ist aber die Beantragung eines speziellen Auslands-BAföG nötig.

Der bürokratische Hürdenlauf lohnt sich. Durch ein Auslandspraktikum können einmalige Erfahrungen gesammelt werden, die mit Sicherheit für eine spätere berufliche Laufbahn hilfreich sindn.