Habe ich Zeit, neben dem Studium arbeiten zu gehen?

Grundsätzlich ist das Studium ein Vollzeitstudium und es wäre gut, wenn du es auch als deinen "Hauptberuf" ansiehst. Mal eben nebenher studieren, das klappt nicht.

Aber natürlich kann sich kaum jemand ein Studium ohne Nebenjob leisten. Das weiß auch unsere Studiengangsleitung und versucht daher, in jedem Semester einen Tag in der Woche ohne Präsenzveranstaltungen im Stundenplan unterzubringen. So ist es besser möglich, nebenher Geld zu verdienen.

Schafft man das Studium in der Regelzeit?

Der Bachelorstudiengang Online-Redaktion folgt einer Struktur von einzelnen Modulen, die absolviert werden müssen. Das Pensum ist über sieben Semester so verteilt, dass Inhalte aufeinander aufbauen. Du stellst dir den Stundenplan also nicht frei zusammen, sondern studierst gemeinsam mit den anderen nach einer bestimmten Struktur. Das hilft vielen dabei, konstant "am Ball zu bleiben". Damit du trotzdem möglichst flexibel bleibst, zum Beispiel wenn du ein Semester im Ausland verbringen willst, sind die einzelnen Module aber nur ein, höchstens zwei Semester lang, und können zur Not vertauscht werden.

Gibt es die Möglichkeit, probeweise an Lehr­veranstaltungen teilzunehmen?

Du kannst dir gerne vor Ort ein Bild vom Studium machen. Am besten schreibst du dafür erstmal der Zentralen Studienberatung, die viele Orientierungsangebote bereit hält. Die stellen für dich den Kontakt mit Studierenden aus verschiedenen Semestern her, die dich über ein paar Tage mitnehmen und aus ihren Erfahrungen berichten können. Außerdem kann man dir hier einen Plan erstellen, welche Lehrveranstaltungen bei welchen Lehrenden du besuchen kannst. 

Online-Redaktion, Online-Journalismus, Content-Management – Ist das nicht alles dasselbe?

Nicht ganz. Der Studiengang ist auf die Anforderungen der Online-Medien und Digital­wirtschaft ausgelegt. Dort sollte man breit gefächerte Qualifikationen mitbringen. Zu den relevanten Aufgaben von Online-Redakteurinnen und -Redakteuren gehören die Recherche, das Texten und das Redigieren. Diese werden im Verlauf des Studiums zwar in einem der Wahl-Ressorts (Medizin, Sport, Kultur oder Politik) vertiefend geübt, zum klassischen Schreiberling werden wir aber nicht ausgebildet.

Denn für unser Berufsbild sind andere Qualifikationen mindestens genauso wichtig: der Umgang mit Content-Management-Systemen sowie die Fähigkeiten, Inhalte crossmedial aufzubereiten sowie Social Media-Kanäle effektiv zu nutzen.

Online-RedakteurInnen sind daher eher Content Manager als Online-Journalisten. Aber natürlich kannst du nach dem Studium neben dem Weg in die Unternehmens­kommunikation auch den in den Online-Journalismus wählen.

Muss ich ein "Computer-Nerd" sein?

Zur Beruhigung: Das musst du nicht. Allerdings sollte der Umgang mit Computern und Software kein rotes Tuch sein. Technologien und technologische Neuerungen werden dich im Studium und auch später im Beruf als Online-RedakteurIn ständig begleiten. Technik- und webaffin solltest du schon sein.